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Tag: plesk

Gruppen-FTP-Account mit Plesk

by on Mrz.11, 2009, under IT, News

Plesk ist, was die Verwaltung von FTP-Accounts angeht, wenig flexibel. Es gibt einen FTP-Zugang für die Domain und je einen eigenen FTP-Benutzer für Sub-Domains und die Web-User. Es ist nicht möglich einen Gruppen-FTP-Nutzer einzurichten, der beispielsweise das Recht hat in die Verzeichnisse mehrerer anderer Nutzer zu schreiben ohne ihm das Recht zu geben Änderungen im gesamten Domain-Verzeichnis durchzuführen.

Mit einem kleinen Trick kann man diese Einschränkung allerdings umgehen. Für die Einzel-FTP-Benutzer legt man pro Nutzer einen Web-User an. Diese werden im Domainverzeichnis im Unterverzeichnis web_users abgelegt. Für die Gruppen-FTP-Nutzer legt man jetzt eine Subdomain mit einem eigenen FTP-Nutzer an.

In der Linux-Konsole löscht man im Unterverzeichnis subdomains das Verzeichnis der eben angelegten Subdomain: rm -r "subdomain-name"

Jetzt legt man einen sybolischen Link zum Verzeichnis der Web-User an: ln -s /var/www/vhosts/_domain_.de/web_users /var/www/vhosts/_domain_.de/subdomains/"sudomain-name"

Damit der Gruppennutzer auch auf die Verzeichnisse der Web-User zugreifen kann, muss die Gruppe Schreibrechte auf die einzelnen Unterverzeichnisse im Web-User-Verzeichnis erhalten: chmod g+w /var/www/vhosts/_domain_.de/web_users/*

Bei der Gelegenheit prüft man, für welche Gruppe die Verzeichnisse freigegeben sind: ls -ali

Der symbolische Link benötigt natürlich die gleiche Gruppenzugehörigkeit. Im Sudomain-Verzeichnis einfach folgendes ausführen: chgrp -h "Gruppe" "Link-Name"

Als letzten Schritt muss man jetzt nur noch den FTP-Benutzer der Sub-Domain in die freigegeben Benutzergruppe hinzufügen: adduser "FTP-Gruppen-Nutzer" "Gruppe"
Bei Debian mit Plesk 9 heisst diese Gruppe beispielsweise: psaserv

Verbindet sich der FTP-Gruppennutzer (ehemaliger Sub-Domain-Nutzer) mit seinem FTP-Verzeichnis, wird er in das Web-User-Verzeichnis umgeleitet und hat dort Zugriff auf alle Verzeichnisse der Web-User.

Umständlich – aber es funktioniert. Weiterer Vorteil: Auch wenn man jetzt in Plesk weitere Web-User hinzufügt, wird keine Konfigurationsdatei überschrieben und der Trick funktioniert weiterhin.

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Strato Rootserver – Erste Schritte …

by on Mrz.07, 2009, under IT, News

Kurz nach meinem getrigen Post bekam ich eine SMS mit meinem root-Passwort und kurz darauf eine Mail mit den Zugangsdaten zum Kundenbereich meines neuen Strato Rootservers. Nach dem ersten Einloggen unternahm ich folgende Schritte:

  • Prüfen der Serverversion unter „Serverkonfiguration->Serverdaten“: openSUSE mit Plesk 8
  • Anfordern einer Plesk 9 Lizenz unter „Serverkonfiguration->Plesk“
  • Aktivieren des 750GB FTP-Backup-Bereichs unter „Serverkonfiguration->FTP-Backupspace“
  • Aktivieren der RemoteConsole unter „Serverkonfiguration->RemoteConsole“

Das Aktivieren der RemoteConsole (Zugriff über eine SSH-Terminalverbindung direkt auf die Konsole) dauert etwa 60 Minuten. Diesen Schritt habe ich bewusst schon vor allen anderen Arbeiten durchgeführt, da man über diese Konsole den Server auch dann weiter konfigurieren kann, wenn man sich z.B. durch eine Firewall-Fehlkonfiguration selbst ausgesperrt hat. Für einen Rootserver-Newbie wie mich eine gute Sache.

Da die durch Strato getätigte Erstinstallation leider nur Plesk 8 beinhaltet, habe ich gleich eine Neuinstallation des Servers durchgeführt: „Serverkonfiguration->Neuinstallation“. Dort habe ich openSUSE in der 64Bit-Version (mein Server hat 8GB RAM!) mit Plesk 8 ausgewählt. Etwa eine Stunde später kam schon die Info per Mail, dass mein Server wieder startklar ist (Achtung: neues root-Passwort!).

Ich startete einen Test und baute mit Putty eine SSH-Terminalverbindung zum Server auf, wo ich mich problemlos einloggen konnte. Die große Frage war jetzt für mich: Wie komme ich an die Plesk-Konfigurationsoberfläche? In den Tiefen der Strato-FAQ fand ich dann endlich den richtigen Hinweis: Plesk wartet auf Port 8443 auf seinen Administrator. Dort werde mich dann als nächstes etwas (herum)bewegen.

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… diesen Blog auf einen anderen Server.

by on Mrz.06, 2009, under Business, IT, News

Heute habe ich bei Strato einen root-Server bestellt und warte nun gespannt auf die Einrichtung. Es ist ein HighQ LR-6 Server, also der größte aus der HighQ-Linux-Serie. Der Server ist natürlich nicht ausschließlich für diesen Blog gedacht. Ich vermiete den Server für ein anderes Projekt, werde mir aber eine kleine Ecke für diesen Blog und meine anderen Websites reservieren.  Adrian Sauer schreibt in seinem Blog, dass Strato-Kunden auf ihren Servern jetzt ein Update ihres Plesk 8 auf die Version 9 durchführen können. Ich denke, dass mein Server aber noch mit Plesk 8 vorbereitet wird. Wir werden sehen.

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